12 November 2006
Marta Ricci - Himmel und Erde
Die Polaroids entstanden an verschiedenen Orten der italienischen Küste.
«Meglio se le gazzarre degli uccelli
si spengono nell’azzurro:
piú chiaro si ascolta il sussurro
dei rami amici nell’aria che quasi non si muove,
e i sensi di quest’odore
che non sa staccarsi da terra
e piove in petto una dolcezza inquieta.
(…)
Vedi, in questi silenzi in cui le cose
s’abbandonano e sembrano vicine
s tradire il loro ultimo segreto,
talora ci si aspetta
di scoprire uno sbaglio di Natura,
il punto morto del mondo, l’anello che non tiene,
il filo da disbrogliare che finalmente di metta
nel mezzo di una veritá.
Lo sguardo fruga d’intorno, … »
«Besser, es endet das Vogelgeschrei
von der Bläue verschlungen:
deutlicher lässt sich das Raunen vertrauter
Zweige vernehmen durch die fast reglose Luft,
fühlsamer sprüht der Duft,
vom Erdreich noch immer nicht frei,
in die Brust unruhige Süße.
(…)
In solchen Stillen, siehst Du, wo die Dinge
sich gehen lassen, und es scheint, sie geben
bald ihr innerstes Geheimnis preis,
da rückt ein Fehler der Natur heran
zum Greifen nah, der tote Punkt der Welt,
der Ring, der nicht mehr hält,
der Faden, kaum entwirrt, er führt uns endlich
mitten in eine Wahrheit.
Der Blick forscht nach, umschließt,… »
Auszug aus dem Gedicht I limoni, von Eugenio Montale (1896-1981)
